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Surfcamp Langenfeld 2022

Auch dieses Jahr pilgerte eine Delegation der Swiss Wave Rippers in den grossen Kanton, um eines der Highlights unseres Vereinsjahres zu erleben: Unser Surfcamp in Langenfeld! Hier erfährst du, was wir in dieser Woche alles erlebt haben.



Am Samstagmorgen macht sich der Vortrupp auf den Weg, vier vollgepackte Autos nehmen Kurs nach Norden. Das Ziel: Surf Langenfeld in Deutschland! Unser Highlight befindet sich inmitten der riesigen Wake-Anlage in einem der künstlichen Seen. Da steht - beziehungsweise schwimmt - eine grosse Wellenmaschine von Unit Surf Pool, welche mit sechs mächtigen Pumpen Wasser aus dem Baggersee nach oben saugt. Diese Wassermengen fliessen dann nach unten über einen Floater und siehe da, es entsteht eine Welle wie wir sie von den Citywaves kennen - nur halt mitten im See.


Nach der langen Fahrt freuen wir uns bei einigen Drinks an der Beachbar über das Wiedersehen und stimmen uns auf die bevorstehende Woche ein. Am Sonntag richten wir uns auf dem angrenzenden einfachen Campingplatz richtig ein. Unsere Base besteht aus vier Campervans, einem Dachzeltaufbau und einem Reparaturzelt (dazu später mehr).



Im Verlauf des Tages stossen noch weitere Swiss Wave Rippers dazu, die Hälfte der Gruppe teilt sich ein Airbnb in der Nähe. Die Vorfreude ist gross und einige lassen es sich nicht nehmen, bereits am Sonntag die ersten Turns auf der Welle zu machen.


Richtig los geht es am Montagmorgen. Unsere Eventmanagerin Stephie, die diese Woche für uns organisiert und geplant hat, begrüsst uns zusammen mit Hannes und Morris von Surf Langenfeld zum Briefing. Nachdem der Ablauf klar ist, erhält jeder Teilnehmer ein Goodie-Bag gefüllt mit Sonnencreme von Sherpa Tensing, Snacks von Hug und Drinks von Puerto Mate.



Nach dem netten Empfang geht die erste Gruppe gerüstet mit Sonnenschutz und Energielieferanten ab auf die Welle! Aber Achtung, anders als bei der Citywave befindet sich anstelle des flauschigen Polsters nichts als hartes Metall am Beckenrand. Aus unserer Erfahrung im ersten Jahr wissen wir, wie fies das für unsere geliebten Surfboards sein kann. Und trotz eher vorsichtigem Rantasten gibt es am ersten Tag bereits die ersten grösseren Schäden an einigen unserer Bretter.



Autsch, arme Nose! Zum guten Glück haben wir unsere jüngsten Vereinsmitglieder Simon, Mark und Gabi dabei. Die drei haben vor kurzem Sincly gegründet, ein Berner Startup welches eigene Surfboards und nachhaltig produzierte Kleider mit Einbezug von sozial benachteiligten Menschen herstellt und vertreibt. Sie haben nicht nur eine Ladung voller Surfboards mit verstärkten Kevlar-Rails dabei, Simon hat seine halbe Werkstatt mitgeschleppt und repariert für uns vor Ort kleinere Wehwehchen. Am Montagabend gibt er einen Workshop und zeigt uns, auf was wir beim eigenständigen Flicken achten müssen.



Das Wetter spielt die ganze Woche mit und wir geniessen pro Tag sechs Stunden auf der Welle. Abwechselnd sind einige von uns am Surfen und der Rest schaut von der Beachbar aus dem regen Treiben zu. Die Stimmung rund um den Pool ist genial, unsere gute Laune wird vom dröhnenden Sound aus den zwei Boxen weiter angefacht. Die Anlage haben uns Marco (der Grosse), Martin und Ivo organisiert. Den Soundtrack liefert unsere gemeinsame Spotify-Playlist, somit kann jeder von uns zu seiner Lieblingsmusik surfen. Obwohl wir feststellen mussten, dass um diese Jahreszeit nicht jeder mit Weihnachtsmusik umgehen kann 😂



Es ist unglaublich, wie intensiv wir unsere Skills vorantreiben können. Wir unterstützen uns gegenseitig, tauschen Tipps und Tricks aus und motivieren uns gegenseitig zu Höchstleistungen. Wir freunden uns mit den Locals an und staunen nicht schlecht, wie gut wir durch unseren engen Zusammenhalt positiv wahrgenommen werden. Die Swiss Wave Rippers machen sich einen Namen in Deutschland!



Für die Organisation während der gesamten Woche sind wir dankbar um einige Alltags-Helfer. Dazu gehören das ausrangierte Board als Info- und Timetable der Surfsessions, der Bollerwagen Herbert, die Surfracks an der Beachbar und natürlich der Erste-Hilfe-Bag für die - zum Glück eher kleinen - Kratzer, Schrammen und Tätscher.



Trotzdem uns der Wetterbericht zu Beginn der Woche eher an das Surfcamp 21 erinnerte, verbesserte sich die Lage ständig kurzfristig und so können wir die Woche bei vorwiegend Sonnenschein und mediterranem Klima geniessen! Das schätzen vor allem die Camper, doch auch die Gruppe aus dem Airbnb verweilt bei diesen Bedingungen gerne etwas länger in der Nähe der Welle.



Dank des schönen Wetters können wir jeden Abend zusammen einen Gaumenschmaus geniessen! Auf dem Camping lassen wir uns einmal Asiatisch liefern oder kochen im Wohnmobil Pasta - beides für die ganze Gruppe. Am Mittwoch sind wir in der WG eingeladen und geniessen eine grosse Portion Paella, frisch auf dem Grill zubereitet von Marco (dem Grossen) und Martin. Der Pizzaplausch vom Donnerstag und der Burger vom Freitag runden diese kulinarische Weltreise ab.



Die Woche war insgesamt rüüdig schnell durch! Und da wir ja eigentlich zum Surfen da waren, dürfen natürlich einige Fotos der Riders nicht fehlen 😉



Am Freitag war dann noch einmal etwas Action angesagt - oder eben halt nicht. Inmitten der zweiten Session des Tages reist ein Seil vom Steg, welcher zum Ausstieg dient. Dieser driftet langsam ab und gefährdet somit die Wakeboarder nebenan. Die Welle muss also an unserem letzten Tag abgestellt werden, damit die Handwerker den Schaden reparieren können.


Diese unfreiwillige Pause nützen die Jungs von Surf Langenfeld aus, um uns ein grosses Geschenk zu machen. Jeder Swiss Wave Ripper darf sich ein Shirt oder Cap aus dem Langenfeld-Merch aussuchen und mitnehmen. Diese schöne Überraschung verkürzt uns das Warten und schon nach kurzer Zeit hat es die Crew der Anlage geschafft, uns ein Provisorium im Boden zu verankern.



Wir dürfen wieder auf die Welle und alle powern sich ein letztes Mal richtig aus! Nach einer intensiven Woche dürfen die meisten nun ihre strapazierten Muskeln ruhen lassen, doch für den Vorstand der Swiss Wave Rippers steht noch ein letztes Highlight an: Sie dürfen an der Night-Session von Dakine am Abend mitsurfen!


Etwas nervös sind wir schon, doch mit dem Support vom Rest der Gruppe, die uns von der Beachbar aus anfeuert, starten wir mit sehr positiven Vibes. Mit uns surfen einige Pros vom Surf Langenfeld Team sowie einige Mitarbeiter von Dakine, welche zum ersten Mal auf der Welle stehen. Bei dem Spiel namens "Goodies for Tricks" gibt es coole Produkte von Dakine für coole Tricks zu gewinnen, dabei sahnen wir Leashes, Pads und Board-Socken ab. Unsere Partybären Raini und Jerry laufen zur Höchstform auf, stellen Szenen aus Titanic nach und tanzen auf der Welle einen Walzer - Unterhaltung pur! Als dann die Chicks Stephie und Angi über die Welle shredden, löst das beim einen oder anderen Teilnehmer doch ein wenig Härzli-Augen aus 😍



Was für eine Woche! Mit einigen Schäden an Boards und verlorenen Finnen, aber gesund und glücklich lassen wir die Woche bei letzten Drinks ausklingen. Am Samstag stehen nur noch der Abbau und das Tetris-Spielen beim Laden der Autos an, und wir machen uns etwas wehmütig auf den Heimweg. Für uns ist klar: Wir kommen wieder!


Vielen Dank an alle Teilnehmer der Swiss Wave Rippers für die schöne Zeit! Es ist unglaublich cool, was wir für eine Gruppendynamik haben! Jeder hat auf seine Art einen grossen Beitrag geleistet, sei es mit Essen, Trinken, Tipps, Stimmung machen oder auch mal ein Pflästerli aufkleben.


Ein herzliches Dankeschön gilt auch an Hannes, Micha, Morris und die gesamte Surf Langenfeld Crew! Danke an Sherpa Tensing, Puerto Mate und Hug Guetzli für die Goodies! Danke Team Sincly für die Bretter, welche wir uneingeschränkt testen durften und für die Hilfe mit unseren Reparaturen! Danke Dakine, dass wir bei Tricks for Goodies mitsurfen durften!


Bis zum nächsten Jahr 😎🤙

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